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Billardtische


Pool:

Auch die Wurzeln des Pool-Billards reichen weit in die Vergangenheit zurück: Es wurde im 19. Jahrhundert in den USA entwickelt. Während des 2. Weltkrieges „exportierten“ amerikanische Soldaten diese Billard-Variante nach Europa. In kürzester Zeit wurde diese Variante populärer als die bis dato in Europa übliche Karambol-Variante. Bis heute ist Pool-Billard eine der beliebtesten Billard-Spielvarianten.

Die Spielfeldgröße eines Pool-Billardtisches beträgt 2540 x 1270 mm. Um Pool-Billard ordnungsgemäß spielen zu können, benötigt man eine Raumgröße von ungefähr 6 x 4,7 m. Wie bei den Pyramide-Billardtischen gibt es auch bei den Pool-Billardtischen unterschiedliche Tischgrößen.

Im Vergleich zu den Pyramide-Billardkugeln sind die Kugeln des Pool-Billard-Spieles weniger schwer (155 bis 170 g) und haben einen Durchmesser von ca. 57 mm. Alle Kugeln, außer der Spielkugel, sind in 7 verschiedenen Farben lackiert, wobei zwischen voll- und halbfarbigen Kugelsets unterschieden werden muss. Zusätzlich gibt es eine schwarze Kugel mit der Zahl 8.
Die Regeln des Spieles variieren je nach Variante: 8-Ball, 9-Ball, 14-/1,1-Loch etc. Die Ecklöcher des Pool-Tisches haben eine Größe von ca. 125 mm, die Mittellöcher eine Größe von ca. 135 mm.

Wir sind im Übrigen offizieller Tischlieferant der Eurotour (EPBF)

Pyramid:

Die Geschichte des europäischen Billards kann bis weit in die Vergangenheit zurückverfolgt werden. Peter der Große lernte das Spiel im 18. Jahrhundert in den Niederlanden kennen. Es gefiel ihm so gut, dass er es in Russland bekannt machte. Seit dieser Zeit verbreitete sich das Spiel sehr rasch und entwickelte auch Varianten, so z.B. das Pyramide-Billard. Während des kommunistischen Regimes war das Spiel für das „Volk“ verboten. Mit der Perestroika wurde das Billard-Spiel wiederentdeckt und avancierte zu einem der beliebtesten Spiele in den GUS-Staaten. Diesen Status hat es bis in unsere Tage erhalten können.

Die Normspielfeldgröße eines Pyramide-Tisches ist 3550 x 1775 mm (+/- 50 mm), es gibt jedoch auch kleinere Tischgrößen. Um das Spiel richtig spielen zu können, ist eine Raumgröße von ungefähr 7 x 5 m notwendig. Im Vergleich zu den „normalen“ Pool-Billardkugeln sind die Kugeln des Pyramide-Billards größer und schwerer. Ihre Größe variiert zwischen 60 und 68 mm, ihr Gewicht zwischen 200 und 284 g (je nach Tischgröße). Die Kugeln sind nicht farbig lackiert wie die Poolkugeln, sondern sind weiß. Eine Ausnahme stellen die farbigen Break-Kugeln dar, die normalerweise rot oder gelb sind. Nach dem Break kann die Break-Kugel jederzeit eingelocht werden. Beim Pyramide-Billard ist dies kein Regelverstoß.

Die Löcher sind mit einer Größe von 73–74 mm (Ecklöcher) und 82–83 mm (Mittellöcher) relativ klein. Zum Vergleich: Die Löcher des Pool-Billardspiels sind groß genug, 2 Bälle nebeneinander aufzunehmen. Beim Pyramide-Billardspiel passt lediglich eine Kugel, und das auch nur millimetergenau, in ein Loch. Aus diesem Grund ist es beim Pyramide-Spiel unmöglich, eine Kugel entlang der Bande einzulochen. Man muss also sehr konzentriert und präzise spielen.


Unsere Tische dienen als offizielle WM-Tische des europäischen Komitee des Pyramide-Billards

Snooker:

In England hat das Spiel „Snooker“ Nationalsportcharakter und erreicht vor Rugby und Fußball die besten Einschaltquoten.Erfogreiche Snookerspieler wie Ronnie O´Sullivan und Ken Doherty besitzen dort den Status des Nationalhelden. Die bedeutendsten Turniere sind mit bis zu mehreren Millionen Euro dotiert. Snooker wird mit 22 Kugeln auf 10- und 12-Fuß-Billardtischen mit jeweils sechs Taschen gespielt.

Die Kugeln haben im Gegensatz zu Pool Billard einen kleineren Durchmesser (52 mm) und es wird mit 15 roten und sechs andersfarbigen Bällen sowie einem weißen Spielball gespielt.

Die Tischgröße ist mit einer Spielfläsche von 356x178 cm wesentlich größer als beim Pool Billard. Auch die Taschen sind beim Snookertisch weiter in die Banden eingezogen und enger als etwa beim Poolbillard.